Mai 172016
 

Führung zu den Spuren der Industriegeschichte in Kalk

Im Jahre 1850 siedelte sich in Kalk die erste Fabrik an. Ein beispielloser Aufstieg begann. Aus knapp 100 Einwohnern wurde eine Stadt mit fast 30.000 Menschen. Kalk wuchs zu einer der bedeutendsten Industriestädte Deutschlands an. Der Niedergang begann schon Mitte der 1970er Jahre. Heute ist keine der alten Industriebetriebe mehr in Kalk ansässig. Zeugnisse dieser imposanten Geschichte sind noch vorhanden.

Seit 1995 erinnert die Kalker Geschichtswerkstatt an diese für Kalk aber auch für Köln prägende Zeit. In mehreren Publikationen, vielen Vorträgen und Führungen versuchen wir diese Geschichte auch durch Zeitzeugengespräche abgesichert zu vermitteln.

So hat die Geschichtswerkstattgruppe der „Maschinenretter“ für die Aufstellung von zwei Maschinen und einem Schaltpult der CFK gesorgt, um für ein dauerhaftes Erinnern zu sorgen.

In einer Führung zur Industriegeschichte von Kalk möchten wir an mehreren Orten an diese Zeit erinnern. Dabei schildern wir auch das tägliche Leben der Arbeiterfamilien.

So werden Zeitzeugen u. a. über ihren Kampf zur Aufstellung der Maschinen im öffentlichen Raum berichten. Ein weiterer Zeitzeuge schildert seine Lehre und Arbeitszeit bei KHD und bettet diese vor historischem Hintergrund in die historische Entwicklung dieses Werkes. Das gleiche gilt für die Arbeit bei der Chemischen Fabrik und den Fabrikhallen von Liesegang, die heute als Industriedenkmäler im öffentlichen Raum stehen.

Die Führung findet statt am

Samstag, dem 21. Mai 2016, 14:00 Uhr

Treffpunkt ist die Kalker Kapelle, Kalkar Hauptstraße

Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro (ermäßigt 7 Euro).

Aug 262015
 

gwk_Logo.jpgGeschichtswerkstatt Kalk e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Geschichtswerkstatt Kalk wendet sich heute mit einem besonderen Anliegen an Sie.
Zusammen mit dem Inhaber der Kalker Bäckerei Schlechtrimen gehen wir auf die
Suche nach Rezepten und Gerichten – und Geschichten.
Uns interessiert die Ernährung der Menschen in der Zeit zwischen 1940 und 1950, in der Kriegs- und Nachkriegszeit, als es „fast nichts gab“.
Können Sie sich noch an das Essen in dieser Zeit erinnern? Wissen Sie noch, was auf den Tisch kam? Können Sie es uns noch erzählen und uns die Rezepte und Zutaten der „Notküche“ verraten?
Wie sah das „Arme-Leute-Essen“ damals aus?
Und – welche Erinnerungen verbinden Sie mit den „Gerichten“ jener Zeit?

Schicken Sie uns ihre Rezepte und wenn Sie wollen, schreiben Sie uns kurz dazu, welche Erinnerungen Sie mit der Kost verbinden.
Wie hat es geschmeckt? Woher kamen die Zutaten, worauf wurde gekocht, wie roch es, wer aß mit …

Mit Konditormeister Engelbert Schlechtrimen werden wir die Rezepte prüfen. Er hat angekündigt, die interessantesten Kreationen in einer Küche in seinem Cafe auf der Kalker Hauptstraße nachzukochen.

Senden Sie Ihre Rezepte und Geschichten an die

Geschichtswerkstatt Kalk
Karl Heinz Fuchs
Kalker Hauptstraße 163
51103 Köln
oder per E-Mail: fuchskh@netcologne.de

 

Wir freuen uns auf reges Interesse.